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Istanbul Asmalimescit: mehr als 2000 verlieren Job


Es sind nun ca. zwei Monate vergangen, seitdem das Bürgermeister-Parlament von Beyoglu beschloss, den Mehrteil der Tische und Stühle vor den Gastronomielokalen und von der Straße in Asmalimescit zu verbannen. Schon damals waren die Ersten Proteste der Wirte hoch. Eine Erste Bilanz: Das damals lebensfreudige und laute Asmalimescit, wo man nur schwer einen Platz zum sitzen fand, gleicht nun mehr zur einer Geisterstadt. Höchsten zwei oder drei Tische sind in den Ladelokalen besetzt. Es scheint als sei eines der Orte für das Istanbuler Nachtleben umgezogen, z.B.: nach Nisantasi.
Viele Betreiber und auch die Kellner selber, so scheint es, sind in tiefe Depressionen gefallen. Allein über 2000 Menschen sollen hier ihre Arbeit verloren haben aufgrund des mangels an Besucher. Viele Besucher würden wegen der neuen Regelung des Bürgermeisterparlaments, Beyoglu vermeiden und Beispielsweise nach Nisatasi gehen, dort gäbe es diese Regelung nicht.

Das Bürgermeisterparlament verteidigte seinen Beschluss, einige Betreiber hätten fast die komplette Straße mit Stühlen und Tischen überfüllt, so das niemand dort vorbeigehen konnte ohne von einem Kellner angesprochen zu werden. Des Weiteren sei der Lärmpegel nach 23 Uhr zu hoch gewesen.

Betreiber und die Verwaltung von Beyoglu suchen nun nach neuen Lösungswegen.