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				<title>Istanbul und Türkei Community - Reisen  Tipps  Urlaub - Bilder : Aktuelle Nachrichten fÃ¼r Tuerkei und Istanbul</title>
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				<description>Istanbulpark.de, ist ein Informationsportal Über die Millionen Metropole am Bosporus und die Türkei. Die Seite enthält vor allem Insiderwissen, Reisetipps über Restaurants, Hotels, Nachtleben und Reiseberichte von Reisenden. Auch enthalten sind Infos über die Türkische Musik, Kulturelles, aktuelle Nachrichten, Wetter, Türkei Fotos und ein Forum für Diskussionen und Fragen. Also eine Deutsch Türkische Community, dessen höchstes Ziel der interkulturelle Dialog und die Freundschaft ist.</description>

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				<copyright>© Istanbulpark.de 2004 - 2011 Reise- und Urlaublinks</copyright>
				<managingEditor>admin@nospam.com (Istanbulpark.de)</managingEditor>
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				<pubDate>Thu, 17 May 2012 18:52:10 +0200</pubDate>
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					<title>Istanbul und Türkei Community - Reisen  Tipps  Urlaub - Bilder : Aktuelle Nachrichten fÃ¼r Tuerkei und Istanbul</title>
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<title>Deutsche Homöopathie versus türkische Musiktherapie</title>
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<description><![CDATA[Integration, Multi-Kulti, Vorzeigeausländer – wahrlich viele dieser Themen und Stichworte sind in unserer Bundesrepublik zurzeit hochaktuell und heiß diskutiert. Es gibt viele Schriftsteller und Persönlichkeiten, die sich gute Lösungsvorschläge für d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Integration, Multi-Kulti, Vorzeigeausländer – wahrlich viele dieser Themen und Stichworte sind in unserer Bundesrepublik zurzeit hochaktuell und heiß diskutiert. Es gibt viele Schriftsteller und Persönlichkeiten, die sich gute Lösungsvorschläge für die bestehenden Probleme überlegen, deren Umsetzung auch machbar wäre. Und es gibt jene, die nur auf die Probleme und Unterschiede hinweisen, ohne konkrete Lösungsvorschläge anzuführen – was mir sehr kontraproduktiv erscheint.<br /><br />Deutsche Homöopathie versus türkische Musiktherapie --><br /><div style='text-align:justify'><span style='font-size:15px'><strong class='bbcode bold'>Multikulturelle Verständigung. Alternativmedizinische Behandlungsmethoden – deutsche Homöopathie versus türkische Musiktherapie: nur Theorien?</strong></span><br /><br /><em class='bbcode italic'>von Erol Gülsen für das <a class='bbcode' href='http://www.istanbulpark.de' rel='external' >Istanbul und Türkei Forum</a> und dem <a class='bbcode' href='http://www.farmatix.com/' rel='external' >Portal der Pharmazeuten und der Gesundheit</a></em><br /><br />In meinem Artikel geht es nun um zwei Vertreter alternativmedizinischer Behandlungsmethoden jenseits der Schulmedizin. Das Thema „Gesundheit und Heilpraktiken“ habe ich mir ausgesucht, weil ich Pharmazie studiert habe und mich sehr stark für diesen Bereich interessiere. Die deutsche Homöopathie und die türkische Musiktherapie – da ich beide Kulturkreise bestens kenne und dem multikulturellen Dialog durch meine Erfahrungen einen Beitrag leisten will. Die deutsche-türkische Freundschaft hat eine sehr lange Tradition, so weiß ich es von den Geschichtsbüchern (vgl. Bagdadbahn  1903), aber auch aus erster Hand von meinem Urgroßvater. Durch diesen Artikel möchte ich neben der Vermittlung allgemeiner Informationen über die beiden Heilpraktiken auch unsere Gemeinsamkeiten hervorheben, auch wenn dies vielleicht auf den ersten Blick nicht erkennbar erscheint.<br /><br />Zunächst einmal erfolgt eine kleine Einführung zu Heilpraktiken und zur Homöopathie, bezogen auf ihren Ursprung,  die ihr zugrunde liegende Theorie und ihre heutige Anwendung. Im Anschluss daran folgen dann detaillierte Informationen zur türkischen Musiktherapie.<br /><br /><strong class='bbcode bold'>Alternativmedizinische Heilmethoden in verschiedenen Kulturkreisen</strong><br /><br />Schon seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte versuchten Menschen im Rahmen ihrer Möglichkeiten und kulturellen Besonderheiten mit den verschiedensten Theorien und Behandlungsmethoden das Wohlbefinden der Menschen zu fördern oder Krankheiten zu heilen. Ob man dabei nur die bösen Geister vertreiben oder die positive Energie wiederherstellen wollte – unsere Welt beherbergt eine Vielfalt buntgemischter kultureller Elemente und ebenso viele alternative Heilpraktiken. Doch interessant ist hierbei: Was trieb diese Menschen dazu, solche Theorien zu entwickeln? Und warum fanden diese alternativmedizinischen Methoden so viele Anhänger? Steckt wirklich etwas dahinter, oder ist es nur ein kulturelles Erbe?<br /><br /><strong class='bbcode bold'>Homöopathie ist in Deutschland nicht fremd</strong><br /><br />Wenn es um alternativmedizinische Behandlungsmethoden geht, so dürfte in Deutschland die Homöopathie ohne Zweifel eine der bekanntesten sein. In den Apotheken gibt es verschiedenste  homöopathische Arzneimittel in Form von Salben, Tabletten sowie anderen Darreichungsformen.  Gründervater der Homöopathie war der deutsche Arzt Samuel Hahnemann – er war es, der zunächst, im Jahr 1796 seine Vorstellungen und Werke veröffentlichte, die heute noch weitgehend für die Homöopathie gültig sind.  Hahnemanns Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip – Ähnliches ist mit Ähnlichem zu behandeln. Man solle ein solches Arzneimittel für den Patienten auswählen, das bei einem gesunden Menschen ähnliche Krankheitssymptome hervorrufen würde wie bei dem Erkrankten. Vielen Anwendern ist in diesem Zusammenhang auch die sogenannte Erstverschlimmerung ein Begriff, sie bedeutet eine kurzzeitige Verstärkung der Erkrankungssymptome. Da aber viele Homöopathika wie zum Beispiel der Blaue Eisenhut (lat. Aconitum napellus) äußerst giftig sind, werden bei der Herstellung zunächst viele Grundsubstanzen einer Potenzierung unterzogen. Unter einer Potenzierung versteht man die Verdünnung der Grundsubstanzen und die damit angeblich verbundene Dynamisierung des Arzneimittels. Hahnemann glaubte weiter, dass erst durch die Potenzierung, die im Wirkstoff verborge geistige Kraft sich entfalten könne. Monographien und Indikationen dazu sind im HAB, dem Homöopathischem Arzneibuch aufgeführt.<br /><br /><div class='indent'><img src='http://www.istanbulpark.de/anim/samuel_Hahnemann.jpg' class='bbcode' alt=''  /><br />Christian Friedrich Samuel Hahnemann - *1755 in Meißen; † 2. Juli 1843 in Paris - ist Begründer der Homöopathie<br /></div> <br /><br /><strong class='bbcode bold'>Evidenzbasierte Medizin (EbM) lehnt die Homöopathie</strong><br /><br />Seitens der heutigen Evidenzbasierten Medizin (EbM), also der auf Beweismaterial gestützten Lehre, wird die  Homöopathie weitgehend abgelehnt. Einige Kreise gehen sogar so weit und betrachten die Homöopathie nur als ein Ritual statt als Heilmethode. Der Grund ist einfach. Es gibt nicht genügend klinische Studien zur Homöopathie bezüglich ihrer pharmakologischen Wirksamkeit. Auch die relativ gesehen wenigen klinischen Studien, die durchgeführt wurden, konnten keine signifikante Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel nachweisen. Die Schwierigkeit ist folgende: Für klinische Studien, in der die Wirksamkeit und die Sicherheit eines Arzneimittels untermauert werden soll, braucht man in der Regel tausende Patienten und die Kenntnis über die Langzeitauswirkungen.  An Patienten, die an Krebs erkrankt sind, wird man unmöglich mit homöopathischen Arzneimitteln testen oder sie für klinische Studien heranziehen können. Das gilt ebenso für an Hepatitis sowie an HIV-Viren erkrankte Patienten. Dieses Risiko würden viele Patienten, aber auch ihre Familien nicht eingehen wollen. <br /><br /><strong class='bbcode bold'>Homöopathie reine Glaubenssache ? </strong><br /><br />Tatsächlich hat die Homöopathie in unserem Zeitalter sehr viele Kritiker. Dennoch werden in Deutschland jährlich knapp 300 Millionen Euro durch homöopathische Arzneimittel umgesetzt, und über ein Drittel der Deutschen Bevölkerung hat schon homöopathische Arzneimittel verwendet. Die Hälfte des weltweiten Homöopathie-Marktes entfällt dabei auf Europa. Viele Befürworter schwören auf die Homöopathie. Ist die Homöopathie also doch wirksam, oder ist es ein Placebo-Effekt  und nur reiner Hokuspokus? Wie genau denkt, glaubt und handelt ein Mensch ? Gibt es Analoga auf dieser Welt, also glauben Menschen aus anderen Kulturkreisen auch an verborgene Kräfte oder vielleicht sogar an übernatürliche Kräfte?  Schauen wir uns nun einmal allgemein die Musiktherapie an.<br /><br /><strong class='bbcode bold'>Einleitung Musiktherapie</strong><br /><br />Kann Musik heilen, und können Rhythmen oder Melodien vor Krankheiten schützen? Vielleicht kann man auf diese Frage, auch heute, keine präzise Antwort  geben, dennoch hat die Musik einen bemerkenswerten Platz unter den alternativmedizinischen Behandlungsmethoden gefunden. Vor allem in unserer  heutigen modernen Psychotherapie wird die Musik immer häufiger zu therapeutischen Zwecken genutzt. Die Musiktherapie soll den Geist, die Seele und schließlich auch die körperliche Gesundheit fördern. Es  werden zwei übergeordnete Formen der Musiktherapie unterschieden. Einmal die aktive Musiktherapie, in der der Patient unmittelbar selber bei der Erzeugung der Musik involviert ist oder in Begleitung zu den Melodien Bewegungen ausführt oder dazu tanzt.  Die zweite übergeordnete Form ist die rezeptive Musiktherapie, bei der der  Patient nichts anderes macht, als der Musik zuzuhören, die ihm vorgespielt wird. Dies ist auch die älteste Form der Musiktherapie, die bereits vielen Urvölkern unserer Welt bekannt war und zu der ich im weiteren Verlauf dieses Artikels näher Stellung nehmen will.<br /><br /><div class='indent'><div style='text-align:center'><object width='425' height='344'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/cSUfb5vU1h0'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/cSUfb5vU1h0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='344'></embed></object><br />Hüseyni Makam - Beispiel: Hüseyni Sema von Dimtiri Cantemir/Kandemiroglu * 1673 gegen zu hohem Fieber und für Zufriedenheit - Videoquelle und Beispiel: You tube</div></div><br /><br /><strong class='bbcode bold'>Die Schamanen und ihre Heilrituale</strong><br /><br />Die Heilkraft der Musik war bereits in vorislamischer Zeit bei den naturverbundenen schamanischen Turkvölkern, den antiken Römern, Griechen und Ländern Zentralasiens bekannt. Musikinstrumente, Rhythmen und Tänze waren fester Bestandteil schamanischer Heilrituale.  Schamanen sind eine Art Vermittler zwischen den Welten, die mit den Geistern in Kontakt treten, um für die Familie oder den Stamm nützliche Ziele zu erreichen. Der Schamane glaubte an eine Urkraft – einen Lebensstrom, der eine Verbindung  zwischen den Urahnen, der sichtbaren Welt und der Natur ermöglicht, was die Grenzen der menschlichen Wahrnehmungsfähigkeit überschritt. Sein Name leitet sich aus dem tungusischen Wort šaman ab – einer altaischen Sprachfamilie. Jedoch ist die etymologische Herkunft bis heute noch nicht vollständig geklärt. Was aber am plausibelsten erscheint, ist die Bedeutung des Verbes Scha (ša) – was so viel wie  „denken“ oder „wissen“ heißt.  Der Schamane ist also jemand, der wissend ist. Daher genossen sie in der Bevölkerung einen gewissen Respekt und besonderen Stellenwert. <br /><br /><strong class='bbcode bold'>Krankheiten als Launen der bösen Geister</strong><br /><br />Krankheiten und Unwohlsein sahen die Schamanen als Launen der Geister. Durch die Rituale sollten die Menschen in einen tranceartigen Zustand versetzt werden und gleichzeitig eine Verbindung mit der „anderen Welt“ herstellen, damit die bösen Geister, die für alles Übel verantwortlich sind,  beseitigt werden. Schließlich sollte mit übernatürlicher Hilfe der guten Geister Gutes geschehen und beispielsweise der Erkrankte Genesung erhalten. Weitere Aufgaben der Schamanen waren  außerdem, die Geister um Glück und Schutz zu bitten sowie Regen und Blitzrituale auszuführen, um das Gleichgewicht der Natur wiederherzustellen. <br /><br /><strong class='bbcode bold'>Naturverbundene Nomaden und ihre Musik</strong><br /><br />Die Turkvölker waren seit jeher traditionell ein Nomadenvolk – dies erklärt ihre tiefe Naturverbundenheit. Die häufig in Stämmen organisierten Nomaden konnten nur mit der Natur und nicht gegen sie überleben. Gök Baba – Toprak Ana;  Vater Himmel –  Mutter Erde: Ihre Musik Rhythmen und Bewegungen waren stets harmonisch im Einklang mit der Natur, die zugleich auch ihre größte Inspirationsquelle darstellte.  Nachdem die ersten Turkvölker um das 8. Jahrhundert ihren ersten Kontakt mit dem Islam hatten und diese Religion auch annahmen, bewahrten sie noch einige ihrer schamanischen Rituale und Traditionen. <br /><br /><strong class='bbcode bold'>Die Theorie der Musiktherapie und die Universelle Harmonie</strong><br /><br />Laut ältesten türkischen Quellen wurde die Geburtsstunde des Kosmos durch einen Klang eingeleitet. Gemeint ist damit ein göttlicher Klang oder eine göttliche Stimme. Dieser Gedanke wird auch im islamischem Glauben durch verschiedene Verse im Quran untermauert:<em class='bbcode italic'> „Wenn ER etwas beschlossen hat, sagt Er nur, Sei‘“ und Es ist“ (Qur'an, Bakara 2/117). </em> Dies spielte eine wichtige Rolle bei der Annahme, durch Musik Krankheiten heilen zu können. Die Suche nach Heilung hing auch von der Idee der universellen Harmonie ab. Durch die Harmonie der Sphäre, die Bewegung der Sterne und weitere Elemente entstehe eine nicht hörbare kosmische Musik. Pythagoras war der erste, der diese Theorie entwickelte. Der Mensch ist Teil dieser universellen Harmonie, und man sah im menschlichen Körper viele Parallelen zu den Himmelskörpern. Kleinste Schallschwingungen der Musik sollten einen kranken Teil des Körpers beeinflussen und die Harmonie zwischen Körper und Seele wiederherstellen, was dann schließlich zur Gesundheit führen sollte.  <br /><br /><strong class='bbcode bold'>Systematische Anwendung der Musiktherapie </strong><br /><br /><div class='indent'><img src='http://www.istanbulpark.de/anim/Evliya_Celebi_osmanli.jpg' class='bbcode' alt=''  /><br />Evliya Çelebi (*1611-1683) berichtet in seinem Buch Seyahatnâme, was „Reisebuch“ bedeutet, über seine Reisen im Osmanischen Reich und Nachbarländern. Dabei hält er alles fest was ihm wichtig erscheint. Sein zehnbändiges Buch umfasst vor allem Themen wie  regionale Traditionen, Menschen, Religionen sowie Gebäude und  Sprachen. Die Seyahatnâme gehört zu den wichtigsten Büchern der Türkischen Literatur.</div> <br /><br />In der Zeit des Mittelalters wurde die Musik der Schamanen weiter angewandt und sogar systematisch erweitert.  Wichtige Quellen und Informationen liefern uns Zakariya al-Razi (854-932), Farabi (870-950) und İbni Sina (980-1037), alles namhafte islamische Ärzte, Naturwissenschaftler und Philosophen. So untersuchte Muhammed bin Abdullah al-Bahili, der erste Chefarzt, der zugleich auch ein Musiker war, im Nureddin Krankenhaus (erb. 1154) in Damaskus, die Auswirkungen der Musik auf seine Patienten. Angewandt wurde die Musiktherapie aber auch in den Krankenhäusern in Kayseri (1206), Sivas Divriği (1228), Amasya (1309), Istanbul Fatih (1470), Edirne (1488) sowie in Süleymaniye Istanbul (1556). Berühmt ist hierbei der Krankenhauskomplex von Sultan Beyazid in Edirne – der ehemaligen zweiten Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Hier wurden in der Zeit des Mittelalters vor allem geistig behinderte Kinder und viele Krankheiten behandelt.   Der osmanische Schriftsteller Evliya Çelebi schreibt in seinem Reisebuch (Seyahatnâme) aus dem Jahr 1664 über das Krankenhaus in Edirne Folgendes:<em class='bbcode italic'><div class='indent'> „In dem Krankenhaus des verstorbenen Beyazid, Gott hab ihn selig, finden Kranke Heilung, Traurige Trost und Wahnsinnige Seelennahrung, dreimal in der Woche therapieren sie Kranke wie auch Verrückte in zehn abgetrennten Räumlichkeiten. Der einer spielt die Ney Flöte, einer eine Geige, ein anderer Santur,  der andere eine Oud und ein weiterer singt.“  An einer anderen Stelle schreibt Çelebi, dass die Therapie mit herrlich duftenden und schönen Blumen unterstützt wurde: „Vor allem im Frühling geben sie den Patienten schön duftende Blumen wie Jasmin, Nelken, Tulpen, Rosen und heilen so, begleitet von passender Musik, die Patienten.“</div></em><br /><br />Weitere wichtige historische Quellen zur osmanischen Musiktherapie sind die osmanischen Schreiber und Komponisten Ali Ufki, alias Albertus Bobovius  (1610-1675), und Kantemiroǧlu (Prince Dimitrie Cantemir) sowie die Ärzte Hasan Şuuri und  Hekimbaşı Gevrekzade Hafız Hasan Efendi (*1724-1801). Cantemir hat selbst Kompositionen geschrieben, die später auch bei der Musiktherapie verwendet wurden.<br /><br /><div class='indent'><img src='http://www.istanbulpark.de/anim/Dimitrie_Cantemir_kandermioglu.jpg' class='bbcode' alt=''  /><br />Dimitrie Cantemir, türkisch: Kantemiroglu  wurde im Jahre 1673 in Silişteni, im heutigen Rumänien, als Sohn von Constantin Cantemir, dem Fürst von Moldawien geboren. Dimitrie Cantemir war selber, in den Jahren 1693 und 1710,  zweimal Fürst von Moldawien. Außerdem war er ein Ethnograph, Musikwissenschaftler, Linguist und Enzyklopädist sowie ein Geograph. Besonders seine Werke im Bereich der klassischen Osmanischen Musik gelten heute als wichtiges historisches Erbe. In seinem Buch Kitâbu 'Ilmi'l-Mûsikí alâ Vechi'l-Hurûfât, türkisch für „ Das Buch der schriftlichen Musikwissenschaft“ schreibt er über zeitgenössische osmanische Melodien, Rhythmen, Makame und über seine eigenen Arbeiten und Notationen. Cantemir starb am 21. August 1723 in Dmitrowka in der heutigen Ukraine.<br /></div> <br /><br /><div style='text-align:center'><img src='http://www.istanbulpark.de/e107_images/newspost_images/musiktherapie_istanbul.png' class='bbcode' alt=''  /></div><br /><div style='text-align:center'><em class='bbcode italic'>Schauplatz und nachgestellte Szene aus dem Museum für Gesundheit im Krankenhauskomplex von Sultan Beyazid in Edirne</em></div><br /><br /><strong class='bbcode bold'>Die zur Krankheit passende Musik – der passende Makam</strong><br /><br />Bei der Behandlung wurde die Musik nicht willkürlich verwendet. Jede Krankheit wurde durch verschiedene Arten von Melodien (Makame) und Rhythmen behandelt. Makam ist im Türkischen die Bezeichnung für einen charakteristischen Melodietyp bzw. für die Art eines Musikstückes – der Melodietyp ist charakterisiert durch eine spezifische Tonleiter, Tonart und weitere musikalische Elemente. Typisch sind auch Eröffnungs- und Endmelodien, gewöhnlich Taksims, die man mit musikalischer Improvisation vergleichen kann. Über 80 verschiedene Makams sind bekannt, 12 von ihnen wurden zu therapeutischen Zwecken verschrieben. Der islamische Philosoph Al-Farabi (*870-950) fasste in seinem Werk „Musikiul-kebir“  einige Makame und deren Wirkungen auf den Menschen wie folgt zusammen: <br /><br /><div class='indent'><em class='bbcode italic'>„Der Rast-Makam erfreut den Menschen und gibt ihm Zufriedenheit, der İsfahan-Makam schenkt dem Menschen Beweglichkeit und Selbstvertrauen. Segah beruhigt und fördert den Schlaf – der Neva-Makam gibt Appetit und Gelassenheit. Der Uşşak-Makam (einer der ältesten Makame) lässt den Menschen lachen und die Seele zutiefst erfreuen. Zengüle fördert den Schlaf. Saba-Makamı gibt Kraft, und der Hüseyni-Makamı schenkt dem Menschen Zufriedenheit, Wohlsein und Vollkommenheit.“ </em></div><br /><br />Der oberste Arzt des osmanischen Reiches, Hekimbaşı Gevrekzade Hasan Efendi schrieb in seinem Werk „Neticetül-fikriye ve Tedbir-i veladet-ül bikriye“ über die Psychologie des Kindes und darüber, welcher Makam bei welchen Kinderkrankheiten eingesetzt werden sollte. <br /><br /><div class='indent'><em class='bbcode italic'>„Schöne Klänge, harmonische Musik gibt den Kindern Freude, Gelassenheit und der Seele Zufriedenheit. Den Kummer und ihre Sorgen lassen sie weit hinter sich und fallen in einen tiefen Schlaf.“ </em></div><br /><br /><strong class='bbcode bold'>Im Weiteren folgt eine Tabelle als Zusammenfassung des Dargestellten von Hekimbaşı Gevrekzade Hasan Efendi.</strong><br /><br />1. Rast ;  gegen Epilepsie und Hirnerkrankungen und Gelähmtheit <br />2.Irak ;  bei Meningitis bei Kindern<br />3. Isfahan ;  gegen Fieber, erhört die Konzentration und die Intelligenz <br />4. Zîrefgen ;  Gelähmtheit im Gesicht, Schmerzen in den Muskeln und Gelenken<br />5.Rahâvî;  Kopfschmerzen bei Kindern, gegen Nasenbluten und Gelähmtheit <br />6. Büzürk ;  gegen Niedergeschlagenheit und Schmerzen. Belebend <br />7. Zengûle ;  gegen Herzerkrankungen, Meningitis und Sodbrennen<br />8. Hicaz ;  gegen Inkontinenz  <br />9. Buselik ;  befreit den Kopf von wirren Gedanken  und  bei Erkrankungen am Auge <br />10. Uşşak ;  nachmittags gegen Schmerzen und gegen Organisch Bedingte Erkrankungen <br />11.Hüseynî ;  Gelassenheit und Zufriedenheit – Gegen Erkrankungen am Herz und Lunge, vor allem gegen Fieber und Gelbfieber<br />12. Neva ;  gegen Schmerzen am Becken Bereich und schlechte Gedanken.<br /><br /><div class='indent'><div style='text-align:center'><object width='425' height='344'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/i_XsHiE47Yk'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/i_XsHiE47Yk' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='344'></embed></object><br />Segah Makam - Beispiel: Segah Peşrev von Tanburi Büyük Osman Bey *1816 - gegen Depressionen und Schlaflosigkeit - Videoquelle und Beispiel: You tube<br /></div></div><br /><br />Im Hinblick auf die Wirkungen der Makame ist die Literatur sehr vielfältig. Farabi beschreibt sogar auf Grundlage physikalischer und astronomischer Erkenntnisse, zu welcher Tageszeit ein Makam am wirkungsvollsten ist. Um ein paar Beispiele zu nennen: Hüseyni wäre am Morgen, Hicaz nachmittags und Neva am Abend am wirkungsvollsten.<br /><br /><div class='indent'><img src='http://www.istanbulpark.de/anim/tanburi_buyuk_osman_bey_muzik.jpg' class='bbcode' alt=''  /><br />Tanburi Büyük Osman Bey (*1816–1885) war ein osmanischer Komponist. Er behielt den Beinamen „Tanburi“, da er ein Tanbur – Musikinstrument - Virtuose war. Neben seinem Großvater Numan Ağa und seinem Vater Zeki Mehmed Ağa - beide ebenfalls Komponisten – gilt er als ein wichtiger Vertreter der klassischen osmanischen Musik. Zudem war er ein begeisterter Anhänger des Mevlevi-Derwisch-Orden und komponierte deshalb mystische Sufi-Musik für die uns bekannten "Tanzenden Derwische". <br /></div> <br /><br /><strong class='bbcode bold'>Wie und bei wem wurde die Musiktherapie angewandt?</strong><br /><br />Durch Evliya Çelebi und den Arzt Hasan Şuuri (*1693) sowie weitere osmanische Handschriften erfahren wir, dass die Musik in der Regel nicht einzeln, sondern mehreren Patienten gleichzeitig vorgespielt wurde. Die musikalischen Klänge wurden oft kombiniert mit dem Klang vom fließendem Wasser sowie einer musikalischen Improvisation. Häufig verwendete  Instrumente waren Ney, Santur, Çeng, Ud, Regab, Dombra und noch einige andere. Des Weiteren ist bekannt, dass die Patienten während der Behandlung im Liegen oder in einer bequem sitzenden Lage positioniert wurden. Über die Krankheiten, die man mittels der Musik behandelte,  findet man jedoch nur sehr allgemeine Beschreibungen. Laut den Handschriften wurden vor allem Kinder mit Down-Syndrom, Autisten,  geriatrische Patienten sowie psychisch kranke Menschen therapiert. Es gibt jedoch keine klare Beschreibung, wie genau man vorging und wie es endete und in welcher Beziehung die Patienten zu ihrem Heiler standen. Es wird auch kein religiöser Hintergrund bei der Verwendung der Musik als Mittel der Kommunikation mit der übernatürlichen Welt und der Heilung durch göttliche Intervention erwähnt. Auch über die Therapiedauer gibt es keine konkreten Informationen, also darüber, wie lange die Therapie fortgesetzt oder wie oft sie wiederholt werden sollte. Allerdings gibt es in den Handschriften, wie auch zunächst oben kurz angeschnitten, detaillierte Tabellen, die die Tage und Uhrzeiten beschrieben, wann und zur welchen Uhrzeit welche Makame gespielt werden sollten. Ein Ansprechen der Patienten auf die Musiktherapie ist in den meisten Quellen nicht festgehalten, mit Ausnahme von Notizen des osmanischen Arztes Hasan Şuuri, der zugleich auch ein wichtiger osmanischer Dichter und Denker war. Er beschreibt die Musiktherapie im Beyazid Krankenhaus in Edirne eher als reine Unterhaltung unter den Mitarbeitern und schreibt, dass sich einige Patienten eher gestört fühlten. Dies spiegelt eine kritische Haltung gegenüber den Praktiken, aber nicht gegenüber dem Erfolg der Musiktherapie wider. Denn in seinem Buch „T’adil-ül Emzice“ schreibt Suuri über die Musiktherapie: <div class='indent'><em class='bbcode italic'>„die Makame schlagen zeitgleich wie die Pulsschläge unserer Adern – der Zusammenhang der  Wissenschaft der Musik und der Medizin ist mehr als  offensichtlich.“</em></div><br /> <br /><strong class='bbcode bold'>Ziele der türkischen Musiktherapie</strong><br /><br />Ziele der türkischen Musiktherapie waren die Behandlung psychisch bzw. organisch bedingten Krankheiten und die Erhaltung sowie Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen Körper und Geist. Die Musik sollte sowohl physische als auch emotionale Wirkungen haben. Durch Auslösen von Weinen oder Lachen erhielt man ein Feedback vom Patienten. Dieses war in einem gewissen Rahmen vorhersehbar, und so wusste man vorher, welcher Musikstil bei den jeweiligen Patienten gespielt werden sollte. Selbst schwerste Formen von Infektionskrankheiten behandelte man mit Musik, derartige Ideen kann man bis Demokrit in der Antike zurückverfolgen.  <br /><br /><strong class='bbcode bold'>Aufstieg und Verfall der Musiktherapie im Osmanischen Reich</strong><br /><br />Die Musiktherapie war während der Blütezeit des Osmanischen Reiches, bis hin zum „kranken Mann am Bosporus" weit verbreitet. Doch im Laufe der Zeit, auch aufgrund des Einzugs unserer moderneren Medizin, wurden die heilenden Klänge zunehmend weniger ernst genommen. Die Heilmusik nahm dann zunächst Einzug in die Kaffeehäuser, später auch in die Gaststätten. Die Musik entfremdete sich von ihrem ursprünglichen Zweck, da die Bevölkerung diese Musik nur noch als Unterhaltungsmusik verstand. <br /><br /><strong class='bbcode bold'>Tumata: Türkische Musiktherapie in Forschung &amp; Präsentation</strong><br /><br />Der Prozess der Entfremdung und Verkommenheit vollzog sich erschreckend schnell. Fast wäre dieses kulturelle Erbe vergessen und für immer verloren gewesen.  Jedoch gab es in unserem letzten Jahrhundert einige  Pioniere, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzten. Darunter Dr. Rahmi Oruc Güvenc, der 1976 die Gruppe Tumata gründete. Diese Gruppe befasst sich  mit den heilenden Klängen aus der Zeit der Schamanen bis hin zu den Osmanen. Die Ziele von Tumata sind, Nachforschungen und Präsentationen zur zentralasiatischen Musikkultur durchzuführen.<br /><br /><strong class='bbcode bold'>Musiktherapie heute</strong><br /><br />Heute wissen wir, dass die Musik bei Menschen starke Emotionen und Reaktionen hervorrufen kann, deshalb wird sie heute auch zunehmend bei seelischen Beschwerden wie Depressionen oder Psychosen praktiziert und angewendet. Darüber hinaus zeigen sich aber auch funktionelle Veränderungen bei bestimmten Organen, z. B. beim Herz. Es ist eine Tatsache, dass das Herz durch Emotionen beeinflusst werden kann. Die direkte Messung von Reaktionen auf musikalische Schwingungen mag schwer sein, jedoch kann man indirekt die Änderungen in der Herz und Atemfrequenz messen. Der Krankenhauskomplex in Edirne, der heute als Museum für Gesundheit dient, gewann 2004 den Museumspreis des Europarates und noch viele weitere Aufzeichnungen. Noch heute kann der Museumsbesucher Platz nehmen und dem Wasser und der Musik lauschen, die schon seinerzeit die Patienten heilten.<br /><br /><strong class='bbcode bold'>Homöopathie und Musiktherapie</strong><br /><br />Homöopathie und Musiktherapie, beide gehören ohne Zweifel zu den alternativmedizinischen Behandlungsmethoden.  Die Homöopathie ist uns allen sehr bekannt. Die türkische Musiktherapie hingegen ist für uns und sogar für unsere vielen türkischen Mitbürger neues Terrain. Ob man Beide nun vergleichen kann? Dies vermag ich nicht zu beantworten. Jedoch ist Eines klar, beide Methoden haben unter anderem das Ziel, die Seele sowie die geistige Kraft zu stärken und schließlich die Gesundheit herbeizuführen. Unsere Schulmedizin glaubt an Ergebnisse klinischer Studien, die beiden alternativen  Heilmethoden hingegen an andere Kräfte. So fremd sind sich diese Methoden untereinander also nicht. Sicherlich gibt es viele Kritiker der alternativen Heilmethoden, aber es gibt auch starke Befürworter sowie jene, die sich zurückhalten. Man kann zwar vielleicht nie endgültig die Wirksamkeit beweisen können, da niemand versuchen wird, bei Krankheiten wie Krebs den Patienten nur mit Musik oder Salzen zu therapieren. Persönliche Erfahrungen, Erfolgsgeschichten und vielleicht Traditionen werden jedoch diese Heilpraktiken weiterhin am Leben erhalten. <br /><br /><strong class='bbcode bold'>Quellen</strong><br /><br />- Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst., 6. Auflage<br />- ŞUURİ, Hasan Efendi; T’adil-ül Emzice<br />- AK, Ahmet Şahin (2006) Avrupa ve Türk İslam Medeniyetinde Müzikle Terapi Tarihi Gelişim ve Uygulamaları<br />- ÇOBAN, Adnan. Müzik Terapi<br />- Bildquellen: Wiki pedia Deutschland, Türkei<br />- GÜVENÇ, Rahmi Oruç. Türk Musikîsi Tarihi ve Türk Tedavi Musikîsi - TÜMATA<br />- GEVREKZADE Hafız Hasan Bin Ahmed, Emraz-ı Ruhaniyeyi Nagamat-ı Musikiye-i Tedavi<br />- saglikmuzesi.trakya.edu.tr/<br />- muslimheritage.com/topics/default.cfm?ArticleID=1089<br />- Yrd. Doç Dr. Ratip Kazancıgil, Edirne Sultan II. Bayezid KülliyesiTürk Kütüphaneciler Derneği Edirne Şubesi- 1994 <br />- kalemguzeli.net/<br /></div>]]></content:encoded>
<category domain='http://www.istanbulpark.de/news.php?cat.1'>Nachrichten</category>
<dc:creator>Sultanahmet</dc:creator>
<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 22:04:29 +0100</pubDate>
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<title>Fetih 1453 - Eroberung von Konstantinopel / Istanbul 1453</title>
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<description><![CDATA[Nach langem hin und her gibt es nun endlich einen ersten Termin für die teuerste und aufwendigste türkische Filmproduktion aller Zeiten. Februar 2012  soll der türkische Film Fetih 1453 an die Leinwand gehen, geplant war Ende 2011. Der 18 $ Mio. teur]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Nach langem hin und her gibt es nun endlich einen ersten Termin für die teuerste und aufwendigste türkische Filmproduktion aller Zeiten. Februar 2012  soll der türkische Film Fetih 1453 an die Leinwand gehen, geplant war Ende 2011. Der 18 $ Mio. teure Streifen behandelt die Eroberung Konstantinopel im Jahre 1453 durch den türkischen Sultan Fatih Mehmet, der bei der Eroberung Konstantinopels, die osmanische Armee mit gerade einmal 21 Jahre anführte. Mit dem Triumph von Fatih Sultan Mehmet stieg das Osmanische Reich schließlich zur Großmacht in Europa auf und es begann mit dem Ende des Byzantinischen Reiches eine neue Epoche: das Mittelalter.<br /><em class='bbcode italic'>von Erol Gülsen für das <a class='bbcode' href='http://www.istanbulpark.de' rel='external' >Istanbul und Türkei Reisecommunity</a></em><br /><br />Der junge Fatih galt als ein guter Staatsmann. Er stellte die weichen für das auf blähen des osmanischen Reiches und erschuf für das Reich eine ökonomische und ideologische Basis.  Fatih  ließ  das weltbekannte Kapali Carsi, den überdeckten Basar in Istanbul erbauen.<br /><br /><strong class='bbcode bold'>Regisseur Fatih Aksoy</strong><br /><br />Der Regisseur ist der berühmte türkische Filmemacher Fatih Aksoy. Der Film zeichnet sich neben vielen Specialeffekt und Animationen auch mit tausenden von Statisten aus. So wie es aussieht Der Film wird in der Türkei mit Spannung erwartet. <br /><br /><span class='bbcode underline' style='text-decoration:underline'>Offizielle Homepage</span>: http://www.fetih1453movie.com<br /><br /><strong class='bbcode bold'>Teaser weiter unten</strong><br /><br /><div style='text-align:center'><br /><img src='http://img840.imageshack.us/img840/5116/405pxsarayialbum10a.jpg' class='bbcode' alt=''  /><br />Mehmed II. (  - 30. März 1432 in Edirne; Tod  3. Mai 1481 bei Gebze<br />Quelle: Wikipedia</div><br /><br /><div style='text-align:center'><span class='bbcode underline' style='text-decoration:underline'>Trailer:</span></div><br /><div style='text-align:center'><object width='425' height='344'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/U8raYASyito'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/U8raYASyito' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='344'></embed></object></div>]]></content:encoded>
<category domain='http://www.istanbulpark.de/news.php?cat.1'>Nachrichten</category>
<dc:creator>Sultanahmet</dc:creator>
<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 19:34:42 +0100</pubDate>
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<title>Der große Impfversuch von Konstantinopel/Istanbul</title>
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<description><![CDATA[Impfungen gehren heute zu den wichtigsten präventiv Maßnahmen gegen verschiedene Arten von Infektionskrankheiten. Sie wird auch als Schutzimpfung bezeichnet.  Die Impfung lernen wir hier in Deutschland bereits im Kindesalter kennen. Dank den umfasse]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div style='text-align:justify'>Impfungen gehören heute zu den wichtigsten präventiv Maßnahmen gegen verschiedene Arten von Infektionskrankheiten. Sie wird auch als Schutzimpfung bezeichnet.  Die Impfung lernen wir hier in Deutschland bereits im Kindesalter kennen. Dank den umfassenden Impfprogrammen seit Mitte des 20. Jahrhunderts konnten bis heute viele Infektionskrankheiten stark reduziert werden. Es gibt aber auch einige Kritiker der modernen Impfung.</div><br /><div style='text-align:justify'><br /><br /><em class='bbcode italic'>von Erol Gülsen für das <a class='bbcode' href='http://www.istanbulpark.de' rel='external' >Istanbul und Türkei Reisecommunity</a> und dem <a class='bbcode' href='http://www.farmatix.com/' rel='external' >Portal der Pharmazeuten und der Gesundheit</a></em><br /><br /><strong class='bbcode bold'>Passive und aktive Impfung</strong><br /><br />Man unterscheidet zwischen aktiver und passiver Impfung. Bei der aktiven Impfung, welches häufiger Anwendung findet,  werden die Impfstoffe bzw. die Erreger vorher abgetötet, abgeschwächt oder fragmentiert. Anschließend wird der Impfstoff  in den Körper eingebracht mit dem Ziel, dass der Körper die spezifische Immunabwehr einschaltet, dabei Antikörper bildet und Gedächtniszellen anlegt. Der Körper lernt also wie mit den gleichen Erregern in Zukunft umzugehen ist. Je lebendiger der Impfstoff ist, also je lebens- und teilungsfähiger, desto höher sind die Lerneffekte des Immunsystems und dem damit verbundenen Schutz. Bei der passiven Impfung hingegen wird ein Impfserum eingebracht, welches bereits Antikörper gegen den Erreger enthält. Der Körper bildet selber also keine oder nur sehr wenige Antikörper.  Der Lerneffekt ist nicht so gut ausgeprägt wie bei der aktiven Impfung. Der Schutz gilt auch nur für einige Wochen bis wenige Monate. Die passive Impfung wird daher eher bei Notfällen, beispielsweise bei Verdacht auch Tollwut oder Tetanus eingesetzt.<br /><br /><span style='color:#ff0000'><strong class='bbcode bold'>Wichtiger Hinweis - der Artikel wird gerade noch bearbeitet. Es werden noch einige Informationen hinzugefügt. Da ich aber noch eine Prüfung habe und mein Staatsexamen schreibe wird dies noch einige Zeit dauern. Bitte helfen sie mir um Fehler zu beseitigen.  Vielen lieben Dank! </strong></span><br /><br /><strong class='bbcode bold'>Impfstoffe sind wirksam und gut verträglich</strong><br /><br />Dank der rasanten Entwicklung in Forschung und Pharmazie sind moderne Impfstoffe heute gut verträglich und wirksam.  Doch es gab auch eine Zeit vor den Impfungen, denn Lange Zeit und bis ins 19. Jahrhundert hinein waren Apotheker und Mediziner quasi machtlos gegen weit verbreitete Epidemien und immer wiedertretende Krankheiten sowie Seuchen. Erst um das 18. Jahrhundert herum fand die Impfung dank Lady Montagu auch ihren Weg in Europa.<br /><br /><strong class='bbcode bold'>1714, Lady Montagu berichtet erstmals über die Impfung in Konstantinopel</strong> <br /><br />Pocken sind schon seit Jahrtausenden bekannt. Die ersten Impfungen soll es bereits 200 v. Chr. in China oder Indien gegeben haben. Den ersten an der Bevökerung, großangelegten Impfversuch gab es wohlmöglich um das 17. oder 18. Jahrhundert in Konstantinopel. Ihre Einwohnerzahl betrug zur dieser Zeit knapp 600 tausend. Die Stadt war unter Sultan Ahmed III. (*1673; â€ 1736), die damalige Hauptstadt des Osmanischen Reiches und ist heute besser bekannt unter dem Namen Istanbul. Es wurden damals tausende Menschen absichtlich mit dem Pockenvirus beimpft, damals Inokulation, später auch Variolation genannt. <br /><br />Die englische Schriftstellerin und Frau des englischen Botschafters in Konstantinopel, Lady Mary Wortley Montagu berichtet im Jahre 1718, dass sich die Türken den Körperflüssigkeiten von leicht infizierten aussetzten um sich besser gegen Seuchen zu schätzen. Sie wendete diese Methode auch bei ihren eigenen Kindern an. Ihren Sohn ließ sie in Istanbul und ihre Tochter bei ihrer Rückkehr in London impfen.<span class='bbcode underline' style='text-decoration:underline'> Lady Montagu schreibt im April 1717, an ihre Freundin Lady  Sarah Chiswell folgenden Brief:</span><br /><div class='indent'><em class='bbcode italic'> Die hier entwickelte Impfmethode schützt die Menschen vor schweren Krankheiten. [...] Niemand wurde jeher von der Impfung getötet. Ich glaube bei dieser Sache stark an das Gute und so habe ich beschlossen auch mein geliebtes Kind Edward mit Blattern(=Pocken) zu impfen. Da ich mein Vaterland so stark liebe will ich die Impfung auch für England. Wenn ich nur vorher wüsste, dass unsere Ärzte bereit wären auf einen Großteil ihrer Einnahmequellen zu verzichten, würde ich über diese Sache ganz offen schreiben.  Aber ich habe etwas Angst vor dem Unverständnis und dem Zorn der mich erwarten wird. Wahrlich es wäre für mich auch nicht von Vorteil mit der Ärzteschaft keine guten Beziehungen zu haben.â€œ</em><br /><br /><img src='http://img443.imageshack.us/img443/574/ladymontagu.jpg' class='bbcode' alt=''  /><br />Mary Wortley Montagu in traditionell, türkischer Tracht und ihr Sohn Edward Edward Wortle in Konstantinopel, zusammen mit ihren Bediensteten. Ein Gemälde von Jean-Baptiste van Mour aus dem Jahre 1717. </div><br /><br /><strong class='bbcode bold'>Lady Montagu bringt die Impfung nach Europa </strong><br /><br />Dies war nur einer von zahlreichen anderen Briefen und Berichten, in der sie die Impfung thematisiert und ihre Beobachtungen und Reisen als Frau in einem islamischen Land festhält. Sie bombardierte regelrecht ihre Freunde mit derartigen Briefen, um sie von dem Wunder der Impfung Überzeugen zu können. Sie schrieb auch Artikel über Details der Variolation die in der Royal Society vorgelesen und  in Tageszeitungen veröffentlicht wurden. Bald merkte sie jedoch, dass Briefe und Artikel allein die Menschen in Großbritannien nicht Ã¼berzeugen konnten. So brachte sie höchstpersönlich um das Jahr 1720 herum, die erste Form der Impfung, die Inokulation von Konstantinopel nach London. Hier stieß sie auf Unverständnis und auf Vorurteile seitens der Ärzteschaft. Ihre Theorien wurden ins Lächerliche gezogen. Ihren größten Erfolg bei dieser Sache erfuhr sie als der König von Großbritannien Georg I. Ludwig, seinen Enkel Jan Ingenhousz impfen ließ. Ingenhousz wurde später Arzt und Botaniker und  war gleichzeitig ein großer Verfechter der Pockenschutzimpfung. Dennoch konnte sich die Impfung in England  nicht im vollem Umfang durchsetzten und wurde sogar verboten da viele Patienten nach der Impfung erkrankten und einige davon sogar starben -  einige Quellen berichten von über 25000 Toten. Ein weiteres Problem war die hohe Ansteckungsgefahr. 1781 versuchte der preußische Arzt Hufeland (*1762 â€  1836 ), die Impfung in Deutschland einzuführen. Auch hier starben viele an den Folgen der Impfung und es brachen in Hamburg und Berlin zwischen 1794 und 1795 große Pockenepdemien aus. Daraufhin wurde dieses Verfahren in vielen Städten verboten und Ärzte, die dies weiter praktizierten unter Strafe gestellt. Erst 1796 entwickelte der englische Landarzt Edward Jenner ein zuverlässiges Verfahren gegen Pocken. <br /><br /><strong class='bbcode bold'>Edward Jenner entdeckt Bericht über den großen Impfversuch in Konstantinopel</strong><br /><br />Das Jahr 1796 war ein historisches Jahr für die heutigen modernen Impfmethoden.  Edward Jenner stieß bei seinen Recherchen und bei der Suche nach einer effektiven Waffe gegen die Pocken auf einen interessanten wissenschaftlichen Bericht des griechischen Arztes Dr. Emmanuel Timoni. Timoni studierte in Oxford und Padua Medizin und promovierte auch dort. AnschlieÃŸend arbeitete er als Arzt und Leibarzt bei der Familie Montague (s.o) in Konstantinopel.<br /><br /><div class='indent'><img src='http://img821.imageshack.us/img821/8665/edwardjenner.jpg' class='bbcode' alt=''  /><br />Portrait von Edward Jenner</div><br /><br />In dem Bericht, welches Timoni der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften, der Royal Society 1714 vorgelegt hatte, standen nähere Details zu den Praktiken der Impfung. Der Arzt aus Konstantinopel beobachtete seit 1701 über Jahre hindurch, dass er gesehen habe wie  tausende von Menschen in Kontantinopel absichtlich mit Pocken beimpft wurden. Mit einer Nadel habe man von kranken Menschen den Eiter aus der Pockenblase entnommen. Anschließend habe man das Impfserum auf die Haut von Gesunden, durch Stiche auf  die Stirn, Wange oder Kinn aufgeritzt. Die so geimpften würden dann nur leicht oder gar nicht mehr an Pocken erkranken. Diese Arbeit solle von alten Frauen aus Thessalien ausgeübt worden sein. Bisher habe man weit mehr als 40 tausend Menschen geimpft. Darunter auch Kinder. Empfohlen werde die Impfung besonders im Winter und Frühling. Timoni versicherte der Royal Society, dass die Betroffenen nun immun gegen eine erneute Erkrankung an Pocken seien.<br /><br />Wichtige andere Zeitzeugen waren auch der venezianische Mediziner und Gesandte Giacomo Jakob Pylarini aus Smyrna, heute Izmir. Er bestätigte den Impfversuch in Konstantinopel.  Weiter beschrieb auch Anton le Duc den Impfversuch und behauptete dass von mehr als 2000 Geimpften nur zwei gestorben wären. <br /><br /><strong class='bbcode bold'>Ursprung der Impfmethode in Konstantinopel. Drei Theorien </strong><br /><br />Über den Ursprung der Impfmethodik in Konstantinopel gibt es drei Theorien. Nach der einen stammt sie aus Thessalien, im heutigen Griechenland, damals eine Provinz des Osmanischen Reiches.  Wie oben beschrieben beimpften demnach thessalische Frauen die griechische Bevölkerung in Konstantinopel. Deshalb nannte Timoni die Impfmethodik auch die griechische Variante. Nach einer anderen Theorie stammt die Impfung von Kaukasischen Völkern ab.  Der groÃŸe Reisende seiner Zeit, A. de La Motraye berichtet, er habe die Impfungen, während seiner Reise durch den Kaukasus, bei Tscherkessen und Georgiern beobachtet. Die letzte Theorie besagt, dass die  Impfung den türkischen Nomadenstämmen, lange vor der Osmanenzeit, bereits bekannt waren und auch aktiv praktiziert wurde. Der preußische Apotheker und Chemiker Caspar Neumann schreibt in einem Bericht über die Impfmethode nach türkischer Art, welches zunächst Anwendung in England an Gefangenen und Verbrechern fand. Sultan Ahmed III. erlaubte erst ab dem Jahr 1727 den Buchdruck im Osmanischen Reich. So gibt es leider nicht sehr viele Türkische Quellen über den großen Impfversuch in Konstantinopel.<br /><br /><strong class='bbcode bold'>Eine Lange Phase der Gleichgültigkeit </strong><br /><br />Bis ungefähr 1727 war die neue Methode eine Sensation, wenn auch umstritten. Ab 1750 folgten dann Jahre der Gleichgültigkeit -  bis Edward Jenner schließlich ein zuverlässiges Verfahren entwickelte. Jenner beobachtete, dass Melkerinnen, die sich mit Kuhpocken infizierten hatten, nicht nochmal an den gleichen Pocken erkranken würden.  Schließlich unternahm Edward Jenner einige Selbstversuche um andere von der Impfung zu überzeugen. So beimpfte er im Mai 1796, den acht Jahre alten Jungen James Phipps mit Kuhpockenserum.  Der Junge erwies sich später als immun gegen gewöhnliche Pocken. Auch beimpfte er sein 11 Monate alten Sohn und auch weitere Menschen mit Pocken aus Kuhpockeneiter. Menschliche Pockenseren waren sehr infektiös und konnten beim Menschen zu schweren Komplikationen führen. Diese Komplikationen traten anscheinend bei Kuhpockenseren nicht mehr oder zumindest etwas milder auf.  Jenners Forschungsergebnisse stießen auf Unverständnis und ins lächerliche gezogen. Trotzdem setzte sich seine Methode, die er selber als â€žVaccinationâ€œ (lateinisch vacca =Kuh ) bezeichnete durch.<br /><br /><strong class='bbcode bold'>Impfung heute</strong><br /><br />Heute gibt es zahlreiche Impfstoffe die sehr erfolgreich gegen verschiedene Arten von Infektionskrankheiten eingesetzt werden. Die Wirksamkeit ist dank Klinischer Studien und anderen Quellen gut belegt.  Es gibt in Deutschland Impfprogramme mit Empfehlungen zu Impfungen, die vorgenommen werden sollten. Es gibt aber auch Impfkritiker. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) sind es in Deutschland schätzungsweise 3-5 % Impfgegner. Ihre kritische Haltung gegenüber Impfungen hat verschiedene Gründe. <br /><br /><strong class='bbcode bold'>1967 druckte die Türkei, als Erinnerung an die erste Pockenimpfung vor 250 Jahren eine Briefmarke. </strong><br /><br /><span class='bbcode underline' style='text-decoration:underline'>Quellen:</span><br /> - Versuch einer pragmatischen Geschichte der Arzneykunde, Band 5 von Kurt Polykarp Joachim Sprenger<br />-  bilisimgelisim.com/bilim-teknik/12-dunyada-ilk-katarakt-ameliyati.html<br />- sorularlaislamiyet.com/article/9342/islam-toplumu-ve-medeniyet-cicek-asisi.html<br />- archive.org/stream/dievariolationim00klebuoft/dievariolationim00klebuoft_djvu.txt<br />- Lady Montagu, TÃ¼rkiye MektuplarÄ±, 1717-1718, Ã§ev. Aysel KurutluoÄŸlu, s. 66-67.<br />- turkcebilgi.com/edward_jenner/ansiklopedi<br />- islamvebilim.bloguez.com/islamvebilim/page4/<br />- 1719: The genuine copy of a letter written from Constantinople by an English lady, who was lately in Turkey, and who is no less distinguishâ€™d by her wit than her quality to a Venetian nobleman.</div>]]></content:encoded>
<category domain='http://www.istanbulpark.de/news.php?cat.1'>Nachrichten</category>
<dc:creator>Sultanahmet</dc:creator>
<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 17:55:08 +0100</pubDate>
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<title>Istanbul Asmalimescit: mehr als 2000 verlieren Job</title>
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<description><![CDATA[Es sind nun ca. zwei Monate vergangen, seitdem das Bürgermeister-Parlament von Beyoglu beschloss, den Mehrteil der Tische und Stühle vor den Gastronomielokalen und von der Straße in Asmalimescit zu verbannen. Schon damals waren die Ersten Proteste de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Es sind nun ca. zwei Monate vergangen, seitdem das Bürgermeister-Parlament von Beyoglu beschloss, den Mehrteil der Tische und Stühle vor den Gastronomielokalen und von der Straße in Asmalimescit zu verbannen. Schon damals waren die Ersten Proteste der Wirte hoch. Eine Erste Bilanz: Das damals lebensfreudige und laute Asmalimescit, wo man nur schwer einen Platz zum sitzen fand, gleicht nun mehr zur einer Geisterstadt. Höchsten zwei oder drei Tische sind in den Ladelokalen besetzt. Es scheint als sei eines der Orte für das Istanbuler Nachtleben umgezogen, z.B.: nach Nisantasi.<br />Viele Betreiber und auch die Kellner selber, so scheint es, sind in tiefe Depressionen gefallen. Allein über 2000 Menschen sollen hier ihre Arbeit verloren haben aufgrund des mangels an Besucher. Viele Besucher würden wegen der neuen Regelung des Bürgermeisterparlaments, Beyoglu vermeiden und Beispielsweise nach Nisatasi gehen, dort gäbe es diese Regelung nicht. <br /><br />Das Bürgermeisterparlament verteidigte seinen Beschluss, einige Betreiber hätten fast die komplette Straße mit Stühlen und Tischen überfüllt, so das niemand dort vorbeigehen konnte ohne von einem Kellner angesprochen zu werden. Des Weiteren sei der Lärmpegel nach 23 Uhr zu hoch gewesen. <br /><br />Betreiber und die Verwaltung von Beyoglu suchen nun nach neuen Lösungswegen.]]></content:encoded>
<category domain='http://www.istanbulpark.de/news.php?cat.1'>Nachrichten</category>
<dc:creator>Sultanahmet</dc:creator>
<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 18:26:58 +0200</pubDate>
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<title>Plan: Taksim Platz wird künftig nur noch für Fußgängerzone</title>
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<content:encoded><![CDATA[Istanbuler Bürgermeisterparlament bestätigt Pläne: Der Taksim Platz wird künftig nur noch für Fußgänger zugänglich sein. In der Letzten Versammlung des Bürgermeisterparlaments in Istanbul im September wurde einstimmig beschlossen, dass der berühmte Taksim Platz künftig komplett zu einer Fußgängerzone umgebaut werden soll. Eine direkte Vereinigung mit dem GEZi-Park soll auch bewerkstelligt werden. Der Verkehr sowie sämtliche Straßen und der Öffentliche Nahverkehr sollen komplett unter dem Taksim Platz verlaufen.<br />Mit dem Projekt will man auch den Verkehr rund um den Taksim Platz, Istiklal Cadessi und Tarlabasi entlasten.  Insgesamt sollen 98 tausend qm zur Fußgängerzone umgebaut werden. Der Plan bekommt im Moment noch den nötigen Feinschliff. Die Bauarbeiten sollen schon im Ersten Quartal in 2012 angefangen werden. <br /><br /><strong class='bbcode bold'>CHP unterstützt dieses Projekt</strong><br /><br />Fahrettin Kayhan der Präsident, der Gruppe der Sozialdemokratischen Partei CHP in Istanbul, versicherte seine uneingeschränkte Unterstützung für dieses Projekt. Istanbul wird zurzeit von Kadir Topbas, aus der AKP, der türkischen Regierungspartei regiert. <br />]]></content:encoded>
<category domain='http://www.istanbulpark.de/news.php?cat.1'>Nachrichten</category>
<dc:creator>Sultanahmet</dc:creator>
<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 17:39:07 +0200</pubDate>
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<title>Sirkeci Bahnhof - Der Orient Express</title>
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<description><![CDATA[Der Bahnhof Sirkeci in Istanbul (türkisch Sirkeci Gari) wurde unter Abdülhamit II. im Jahre 1888, auf der Europäischen Seite von Istanbul erbaut. Der Architeckt war der Deutsche August Jachmund, der von der deutschen Regierung nach Istanbul gesandt w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Der Bahnhof Sirkeci in Istanbul (türkisch Sirkeci Gari) wurde unter Abdülhamit II. im Jahre 1888, auf der Europäischen Seite von Istanbul erbaut. Der Architeckt war der Deutsche August Jachmund, der von der deutschen Regierung nach Istanbul gesandt wurde, um die osmanische Architektur zu studieren. Am 3. November 1890 gab es eine Feierliche Eröffnung dieses Bahnhofes durch Mahir Ahmet Pasa. Der Bahnhof ist für seinen osmanisch- orientalischen Baustil charakteristisch. <br /><strong class='bbcode bold'>Orient Express</strong><br /><br />Der Sirkeci Bahnhof war die Endstation des Legendären Orient Express.<br />Der Orient Express oder türkisch Sark Ekspresi verkehrte zwischen 1883 ile 1977 von Paris nach Istanbul. Bei der Ersten fahrt im Jahre 1883 nahmen an dieser Reise viele preußische, franzÃ¶sische, österreichische Diplomaten und Beamte teil. Außerdem nahm auch der Schriftsteller und Times Magazin Mitarbeiter Edmond About an dieser Reise teil. Seien Eindrückte fasst er in seinem Buch "Ponteise a Stamboul" zusammen.<br /><br /><div style='text-align:center'><img src='http://www.istanbulpark.de/c/content/images/image/171_sirkeci_orient-express.jpg' class='bbcode' alt=''  /></div><br /><br />Da es in Istanbul noch kein geeignetes, Luxuriöses Hotel vorhanden war, welches den Anforderungen und wünschen der westlichen Hohen Gesellschaft entsprechen konnte, wurde ab 1895 das berühmte Pera Palas erbaut. Agatha Christie schrieb im Zimmer 411 hier ihren Berühmten Roman Mord im Orient Express.<br /><br /><strong class='bbcode bold'>Bahnhof Heute:</strong><br /><br />Internationale, inländische und regionale Züge verkehren westwärts ab diesem Bahnhof. Dieser Kopfbahnhof gelangte vor allem als Endstation des Orient-Express' zu Berühmtheit.<br />]]></content:encoded>
<category domain='http://www.istanbulpark.de/news.php?cat.1'>Nachrichten</category>
<dc:creator>Sultanahmet</dc:creator>
<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 21:03:47 +0200</pubDate>
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<title>Champions League: Trabzonspor statt Fenerbahce</title>
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<description><![CDATA[Nach dem Bestechungsskandal im Türkischen Fußball verkündet die UEFA nun Offiziell die Disqualifizierung von Fenerbahce Istanbul. Statt Fenerbahce wird nun Trabzonspor die Türkei in der Champions League vertreten. Das Rückspiel zwischen Trabzonspor u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Nach dem Bestechungsskandal im Türkischen Fußball verkündet die UEFA nun Offiziell die Disqualifizierung von Fenerbahce Istanbul. Statt Fenerbahce wird nun Trabzonspor die Türkei in der Champions League vertreten. Das Rückspiel zwischen Trabzonspor und Atlethic Bilbao wurde abgesagt. Trabzonspor muss nun nicht durch die Qualifikation, sonder ist direkt für die Gruppenphase qualifiziert. UEFA Generalsekretär Gianni Infantino begründete die Haltung der UEFA mit "Null Toleranz bei Schiebung und Ungerechtigkeit im Fußball".<br />Kurz nach der offiziellen Verkündung sammelte sich die Führungsspitze von Fernerbahce Istanbul zur einer Krisensitzung. Einige Experten sehen nun sogar den Abzug von Fenerbahce aus der Süperlig hervor. Fenerbahce Istanbul ist von diesem Verfahren gar nicht begeistert und fühlt sich von der UEFA ungerecht behandelt. Man wolle den Türkischen Fußball in da Feuer schmeißen.<br /><br />Haberturk und Fenerbahce Online<br /><br />]]></content:encoded>
<category domain='http://www.istanbulpark.de/news.php?cat.1'>Nachrichten</category>
<dc:creator>Sultanahmet</dc:creator>
<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 21:49:08 +0200</pubDate>
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<title>Janitscharen, die Erste Militärkapelle der Welt.</title>
<link>http://www.istanbulpark.de/news.php?item.67.1</link>
<description><![CDATA[Janitscharen (türkisch yeniceri: neue Truppe) war die, in Europa gefürchtete, Elitetruppe des osmanischen Heeres und die Leibwache des Sultans. Sie bestand seit etwa Mitte des 14. Jahrhunderts und gilt auch zugleich als die älteste Militärkapelle der]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Janitscharen (türkisch yeniceri: neue Truppe) war die, in Europa gefürchtete, Elitetruppe des osmanischen Heeres und die Leibwache des Sultans. Sie bestand seit etwa Mitte des 14. Jahrhunderts und gilt auch zugleich als die älteste Militärkapelle der Welt.  Bei den Vorstößen des Osmanischen Heeres, spielten sie mit verschiedenen Instrumenten um die Kampfmoral der Osmanen zu steigern und die des Gegners zu schwächen. Es wurde so lange gespielt und getrommelt bis die Schlacht gewonnen war.<br />Die Janitscharen wurden 1826 von Sultan blutig aufgelöst um die Truppen des Osmanischen Reiches nach europäischen Vorbild zu modernisieren. Heute sieht man die Musik der Janitscharen vor allem in Istanbul und Touristischen Hochburgen.<br /><br /><div style='text-align:center'>		<!-- Start YouTube --> 				<object width="640" height="385" >			<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/E82ahu0aZJk?fs=0&amp;hl=en_US"></param>			<param name="allowFullScreen" value="false"></param>			<param name="allowscriptaccess" value="always"></param>			<param name="wmode" value="transparent"></param>		<embed src="http://www.youtube.com/v/E82ahu0aZJk?fs=0&amp;hl=en_US" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="false" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object><!-- End YouTube --></div>]]></content:encoded>
<category domain='http://www.istanbulpark.de/news.php?cat.1'>Nachrichten</category>
<dc:creator>Sultanahmet</dc:creator>
<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 21:11:33 +0200</pubDate>
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</item>

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<title>Istanbul ist Kandidat für  die Olympiade 2020</title>
<link>http://www.istanbulpark.de/news.php?item.66.1</link>
<description><![CDATA[Nach zahlreichen erfolglosen Bewerbungen in den letzten vier Jahren soll es nun endlich klappen. Ministerpräsident Erdogan gab heute offiziell die Kandidatur von Istanbul für die Olympiade im Jahre 2020 bekannt.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Nach zahlreichen erfolglosen Bewerbungen in den letzten vier Jahren soll es nun endlich klappen. Ministerpräsident Erdogan gab heute offiziell die Kandidatur von Istanbul für die Olympiade im Jahre 2020 bekannt. Erdogan betonte, dass  das Türkische Volk an den Erfolg glaube und sich der Wichtigkeit dieses Ereignisses bewusst ist. Erdogan fuhr fort und erlÃ¤uterte, dass die Fehler die in der Vergangenheit begangen würden nicht wiederholt werden.<br />Das  Atatürk-Olympiastadion soll, wegen Umbaumaßnahmen,  vorerst geschlossen und komplett überdacht werden. Istanbul bewarb sich zuletzt in den Jahren 2000, 2004, 2008  und 2012. Istanbuls Kontrahenten sind: Madrid, Rom und Tokyo.<br /><br />Ein Pluspunkt ist die Euphorie und der derzeitige Wirtschaftliche Aufschwung der Türkischen Wirtschaft. Diesmal wird Istanbul ein ernstzunehmender Kandidat sein, bei dem ein Happy End denkbar wäre. <br />]]></content:encoded>
<category domain='http://www.istanbulpark.de/news.php?cat.1'>Nachrichten</category>
<dc:creator>ist_delikanli</dc:creator>
<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 20:08:42 +0200</pubDate>
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<title>Sensationsfund: Grab des Apostels Philippus gefunden</title>
<link>http://www.istanbulpark.de/news.php?item.65.1</link>
<description><![CDATA[Ein weiterer Sensationsfund in der Türkei. Der italienische Archäologe Prof.  Dr. Francesco Da Andria findet in der Türkei - nähe der historischen römischen Stadt Hireapolis - das Grab des heiligen Phillipus. Phillipus war einer der 12 Apostel von Je]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ein weiterer Sensationsfund in der Türkei. Der italienische Archäologe Prof.  Dr. Francesco Da Andria findet in der Türkei - nähe der historischen römischen Stadt Hireapolis - das Grab des heiligen Phillipus. Phillipus war einer der 12 Apostel von Jesu (Matthäus 10,3).  <br /><br />Da Andria ist seit über 32 Jahren Einsatzleiter der archäologischen Ausgrabungen rund um die Kleinstadt Pamukkale. Hireapolis liegt  ca. 18 km nördlich von den Kalksinterterrassen von Pamukkale. Die Kalksinterterrassen von Pamukkale gehören zum Weltkulturerbe sind Weltbekannt und ein Besuchermagnet.<br />Experten prophezeien nun einen christlichen Pilgeransturm in Richtung Pamukkale welches der Provinz Denizli gebunden ist.  Bestätigt wurde der Fund auch durch den Türkischen Kulturminister Ertugrul Günay. Phillipus missioniert bis zu einem Tod in der heutigen Türkei. Er wurde vermutlich um das Jahr 81 von den Römern hingerichtet. <br /><br /><br /><span class='bbcode underline' style='text-decoration:underline'>Quellen: </span><br />www .sacitaslan.com/ guncel-hz-isanin-havarisi-st-philippusun-mezari-bulundu_43627.html<br />Wikipedia<br />]]></content:encoded>
<category domain='http://www.istanbulpark.de/news.php?cat.1'>Nachrichten</category>
<dc:creator>ist_delikanli</dc:creator>
<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 21:15:34 +0200</pubDate>
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